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Schleudertrauma

Viele Betroffene mit einem Schleudertrauma leiden unter besonders starken Beschwerden beim Liegen und Schlafen. Sie reagieren extrem sensibel auf Fehlstellungen beim Liegen und die langen bewegungslosen Phasen während des Schlafens verursachen besonders schwere Verspannungen. Für sie ist es erst recht sehr wichtig, dass die Schulter-, Nacken- und Kopflagerung genau stimmt. Das heisst, dass bereits die kleinste Fehlstellung während des Liegens zu sehr schmerzhaften Reaktionen führen kann.

Fehlstellungen führen zu kleinen Muskelkorrekturen, welche infolge fehlender Entspannungsbewegungen während der Schlafphasen Verkrampfungen verursachen. Diese erzeugen Schmerzen und diese steigern erst recht die Verspannung. Ein Teufelskreis. Für Schleudertrauma-Patienten ist es daher extrem wichtig, dass die Schulter tief in das Bett absinken kann. Je nach Konstitution bedeutet das eine Schulterabsenkung von bis zu 10 cm! Das Kissen muss genauestens dem Winkel des Halses entsprechen und der Kopf darf auf keinen Fall abgewinkelt liegen. Gute Resultate lassen sich oft nur durch schrittweise Veränderungen und Anpassungen der Lagerung erreichen und erfordern oft viel Geduld. Diese kann sich aber lohnen, und es ist uns sehr oft gelungen, auch bei grossen Beschwerden gute Lösungen zu finden.

 

Tipp:

Hier gelten die gleichen Empfehlungen wie bei Nackenproblemen. Allerdings muss Ihre Bettenlösung noch perfekter passen.