Schlaftipp des Monats: Verspannungen vorbeugen

Jeder dritte Schweizer hat Verspannungen und Schmerzen am Morgen. Erholt, regeneriert und entspannt aufstehen ist das Ziel! Aber wie entstehen eigentlich Verspannungen?

Langanhaltender Stress, Fehlbelastungen oder zu wenig Bewegung führen dazu, dass die betroffene Muskulatur versucht, diese Fehlhaltung auszugleichen indem sie sich ständig anspannt. In Folge dessen kann es zu einer Durchblutungsstörung und gleichzeitig zu einem Sauerstoffmangel in der Muskulatur kommen. Das wiederum führt zu einer schmerzhaften Verhärtung im Muskelgewebe. Doch was passiert nun in der Nacht?

Guter Schlaf ist für unsere Regeneration entscheidend. Hat man aber in der Nacht eine Fehlhaltung, findet der Körper keine Entspannung. Die durch den Tag entstandenen Verspannungen melden sich dann schmerzhaft wieder. Ein Teufelskreis entsteht: Zur Vermeidung dieser Schmerzen nach dem Aufstehen nimmt der Körper immer mehr eine Schonhaltung ein, und wir bewegen uns weniger.

Doch genug! Es gibt Wege aus diesem Teufelskreis hinaus und Einiges, welches Sie selber beeinflussen können, wie zum Beispiel: verkürzte Muskulatur, Ernährung, Einschlafverhalten, Raum- und Bettklima, Tagesverhalten, Medikamente und nicht zuletzt die Liegelage und das Bett.

Meist reicht es leider nicht, nur an einem dieser Punkte anzusetzen. Erst eine ganzheitliche Veränderung bringt die erwünschte Verbesserung. Packen Sie’s an!

Schlaftipp: gegen Verspannungen in der Nacht

Der Ursprung von Verspannungen in der Nacht beginnt häufig am Tag. Bewegungsmangel, langes Sitzen und falsches Trainieren führen zu verspannten und verkürzten Muskeln. Eine falsche Liegelage beim Schlafen macht den Teufelskreis der Verspannung komplett.

Tipp: Um dem entgegen zu wirken, bewegen Sie sich am Tag. Wichtig ist, dass die Bewegungen sanft, regelmässig und ausgewogen sind. Zudem ist es wichtig die Muskulatur, vorallem die betroffenen Partien, mehrmals täglich zu dehnen.

Roland Grüter
Zetrifizierter Liege- und Schlaftherapeut